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Seute Deern, das Bremerhaven Bier und ein weiterer Unterstützungstipp

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In der letzten Woche haben die Ereignisse rund um eines der bedeutendsten Wahrzeichen Bremerhavens, der „Seute Deern“, die Berichterstattung in der Nordsee-Zeitung und die Diskussionen auf Bremerhavenseiten im Netz beherrscht.

Die Seute Deern gehört zu Bremerhaven

Die „Seute Deern“ gehört zu Bremerhaven, wie der Wind zum Deich.

Ich habe mich in der vergangenen Woche in viele Diskussionen eingemischt und meinen Standpunkt deutlich kund getan. Die Verantwortung liegt einmal mehr bei der Leitung des Deutschen Schiffahrtsmuseums(01). Der Druck der Öffentlichkeit gegenüber Frau Prof. Dr. Kleingärtner als geschäftsführende Direktorin muss noch weiter zunehmen. Es bedarf endlich eines Plans und eines Konzeptes für die Bark. Jetzt ist der Zeitpunkt Farbe zu bekennen.

Der öffentliche Druck

Wichtig ist es, dass wir Bremerhavenerinnen und Bremerhavener nicht darin nachlassen zu zeigen, welch große Bedeutung die alte Dame für uns hat. Wir können unsere Unterstützung auf ganz unterschiedliche Art und Weise einbringen. An dieser Stelle möchte ich gerne auf zwei Projekte hinweisen, die es ermöglichen die eigene Unterstützung zu zeigen.

Seute Deern – Das Bremerhaven Bier

Seute Deern BierBildnachweis: Sabrina Czak
„Seute Deern“ Bier mit dekorativen Viererträger

Eines ist ganz klar: Die „Seute Deern“ ist eines der bedeutendsten Wahrzeichen Bremerhavens. Die Bark ist der größte hölzerner Frachtsegler der Welt, der im Original erhalten geblieben ist. Sie liegt im Museumshafen der Seestadt und ist für viele Bremerhavenerinnen, Bremerhavener, Zugezogene und Touristen eines der Magnete der Havenwelten.

Nur wenig Schiffe habe so viele Geschichten zu erzählen. Die letzten 100 Jahre haben ihre Spuren an der „Seute Deern“ hinterlassen und es bedarf einer grundlegenden Restaurierung des Dreimasters.

Mit dem Klimahaus 8°Ost Bremerhaven hat die alte Dame einen prominenten Unterstützer aus der Nachbarschaft. Seit Juni 2018 bietet das Klimahaus ein Bier mit dem Namen „SEUTE DEERN“ auf dem Markt an. Von jeder verkauften Flasche gehen 10 Cent als Spende für die Rettung des Frachtseglers.

Die Idee für das wohltätige Vorhaben hatte Arne Dunker, Geschäftsführer und Mitgesellschafter des Klimahauses. Sicherlich aus dem einfachen Grund, dass dessen berufliche Anfänge ebenfalls im Brauereigeschäft lagen.

Das Bier

Das „SEUTE DEERN“ Rotbier wurde zusammen mit der Union Brauerei Bremen entwickelt und wird dort produziert. Es ist gleichzeitig ein lokales Produkt, eine Identifikationsmöglichkeit mit dem Bremerhavener Kulturdenkmal und ermöglicht jedem einen Teil der Verantwortung für das Fortbestehen der „Seute Deern“ zu übernehmen.

Als Rotbier wird das Produkt traditionell mit hohem Malzanteil gebraut, lokal in Bremen in der Unions Brauerei herstellt und abgefüllt. Den Farbton würde ich als kupferfarben bezeichnen und ist leicht hefetrüb. Der Geschmack zeichnet sich durch einen feinen Bitterton aus und wird durch eine markante süßliche Malznote abgerundet. Mit einem Stammwürzegehalt von 12,5° Plato und 5,5 Vol.-% Alkohol ist es ein eher leichtes Bier, dessen Geschmack aber deutlich herber und schwerer daher kommt, als man es zunächst vermuten würde.

Ich würde den Geschmack durchaus als norddeutsch bezeichnen. Ein bisschen eigen, dennoch wohlschmeckend und mit einem hohen Wiedererkennungswert. Meiner Meinung nach ist der Geschmack sehr passend für ein „Bremerhaven Bier“.

Wo bekomme ich das Bier her?

Das „SEUTE DEERN“ Rotbier gibt es im praktischen und dekorativen Viererträger im Klimahaus-Shop „8° Ost“, in ausgewählten Läden, wie den Bremerhavener Segelmachern, verschiedenen Lokalen sowie im Museumsshop des Deutschen Schiffahrtsmuseums.

Unterstützungstipp No° Zwei

Obwohl es das Bier seit Mitte 2018 gibt, bin ich erst durch die Facebook Seite „Wir lieben die SEUTE DEERN“ darauf gestoßen. Diese lebhafte Community hat sich am Samstag nach dem Brand auf Initiative von Eva Erkenberg gegründet. Bis Stand heute(02) gefällt das bereits 659 Personen. Lasst uns gemeinsam den Unterstützerkreis ausbauen. Schaut vorbei, empfehlt die Seite weiter und beteiligt euch mit Bildern und persönlichen Geschichten rund um unsere geliebte „Seute Deern“.

Weitere Beiträge zur Seute Deern auf meinem Blog:

Die “Seute Deern” – eine unendliche Geschichte aus Bremerhaven

Ergänzung zu: Die “Seute Deern” – eine unendliche Geschichte aus Bremerhaven

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  1. ich weigere mich trotz Umwidmung das dreifache F zu benutzen. []
  2. 23. Februar 2019 – 23:50 Uhr []

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