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Weihnachten wird überall auf der Welt gefeiert, aber noch lange nicht überall gleich. So gibt es unterschiedliche Traditionen und Feiern, sodass das Fest der Liebe immer ein wenig anders ausschaut.

Allem gleich ist die Bedeutung und der christliche Ursprung. Weihnachten verbindet die Familien sowie die Menschen miteinander.

Bei den Kindern sorgt es für leuchtende Augen und auch den Erwachsenen wird es an Heiligabend oder an den beiden Weihnachtsfeiertagen ganz warm um Herz.

Große Unterschiede an Weihnachten

Das Weihnachtsfest geht auf die Geburt Jesus Christus zurück. Daraus haben sich in allen Teilen der Welt ganz unterschiedliche Traditionen und Feiern entwickelt. Selbst innerhalb Europas wird das Fest von Land zu Land ganz unterschiedlich begangen.

Auf der ganzen Welt gibt es darüber hinaus große Unterschiede. Das hat zum einen mit der jeweiligen Kultur und ihren eigenen Bräuchen zu tun. Zum anderen ist es ein Unterschied welches Klima in den jeweiligen Ländern herrscht.

Wir verbinden Weihnachten mit Schnee, winterlichen Temperaturen und einer gemütlichen Dunkelheit. In anderen Ländern ist es dagegen Sommer.

Viele Traditionen und Feiern in Europa

In Europa ist es an Weihnachten Winter. Natürlich gibt es hier Unterschiede – in Südeuropa ist es eher wärmer als im hohen Norden.

In Spanien etwa müssen die Kinder bis zum 6. Januar warten. Dann bringen die Heiligen Drei Könige erst die Geschenke. Am 24. Dezember kommt die Familie zusammen und feiert – die Bescherung folgt aber erst zwei Wochen später. Einen Weihnachtsbaum sucht man in Spanien meist vergebens. Es wird oft nur eine Krippe aufgestellt.

Diese steht bei den Italiener an Heiligabend unter dem Baum – allerdings keine Geschenke. Die bringt die Weihnachtshexe Befana am 6. Januar. Die Weihnachtszeit ist für die Menschen in Italien eine sehr wichtige Zeit, die vor allem mit der ganzen Familie gefeiert wird.

In Schweden ist Jul eine ganz zauberhafte Zeit. Sie beginnt am ersten Advent und endet erst so richtig am 13. Januar. Höhepunkte sind der St. Lucia-Tag am 13. Dezember. Der Tomte bringt dann am 24. Dezember die Geschenke und legt sie unter dem Baum – ähnlich wie bei uns in Deutschland. Zum Dank erhält er einen Teller voll mit Weihnachtsgrütze. Am 13. Januar wird mit dem Knutfest die Weihnachtszeit in Schweden verabschiedet.

In Großbritannien kommt Father Christmas in der Nacht vom 24. auf den 25. Dezember und packt die Geschenke in die aufgehängten Socken.

In Frankreich kommt Père Noël übrigens gleich zweimal. So gibt es an Heiligabend kleinere Geschenke, die er in die Schuhe der Kinder versteckt. Am ersten Weihnachtsfeiertag warten dann größere Geschenke unter dem Weihnachtsbaum.

Merry X-Mas und Afishapa rund um die Welt

„Merry X-Mas“ heißt es in den USA. In der Nacht zum ersten Weihnachtstag kommt Santa Claus durch den Schornstein mit einem Sack voller Geschenke geklettert. Die Feiern der Amerikaner sind ausgelassen und vor allem sehr bunt.

In Mittel- und Südamerika ist Weihnachten aufgrund des katholischen Glaubens ein wichtiges Fest. Die Geschenke kommen in den meisten Ländern – wie in Spanien – durch die Heiligen Drei Könige am 6. Januar. Im Zentrum steht aber die Geburt Christus. Dies wird in den warmen Ländern wie Brasilien draußen mit einem Feuerwerk gefeiert.

In Australien kommt Santa Claus am 25. Dezember in der Badehose. Denn am anderen Ende der Welt ist dann Hochsommer. Deshalb wird draußen am Strand oder im Park gefeiert.

In Asien leben weniger Christen. Darum wird vor allem in Russland und den Philippinen Weihnachten gefeiert. Laut alter Traditionen kommt in Russland Väterchen Frost mit den Geschenken. Auf den Philippinen beschenken dann die Erwachsenen ihre Taufpaten am 6. Januar. In Ghana heißt es am 26. Dezember „Afishapa“. Dann gibt es Geschenke und es wird mit der ganzen Familie gefeiert.

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