Newsletter - April und Mai 2019!

Liebe/r ,

Es nun doch schon Mai geworden und den April Newsletter haben wir dann mal eben übersprungen! Als Vereinsvorsitzender hat man dann manchmal mehr zu tun, als man anfänglich geplant hat. Dann fällt die "Arbeit" am eigenen Blog manchmal ein wenig hinten weg.

Trotzdem gibt es heute wieder den gewohnten Newsletter für euch. Mit ein paar Gartentipps für den April und den neusten Beiträgen auf meinem Blog!

Mit den besten Grüßen

Timo Hörske

P.S.: Wie immer: Ich freue mich auf euren Besuch meines Blogs!


Schaut doch mal vorbei...
GARTENTIPPS FÜR DEN MONAT MAI


Paprika und Tomaten im Mai auspflanzen.
Die empfindlichen Pflanzen von Paprika und Tomaten sollten erst dann ins Freiland gepflanzt werden, wenn kein Frostrisiko mehr besteht. Dies ist meist nach den Eisheiligen sicher gestellt. Der Boden hat sich dann meist auf mindestens 15 Grad Celsius erwärmt.
Das Beet für Paprika und Tomaten könnt ihr schon ein oder zwei Wochen vorher vorbereiten. Die Erde solltet ihr tief lockern. Pro Quadratmeter kommen noch drei bis fünf Liter Kompost hinzu. Alternativ könnt ihr organischen Dünger, wie Pferdemist o.ä. einarbeiten.
Wenn die Temperaturen es zulassen, dann sollten die Tomaten mindestens fünf bis sechs Zentimeter tiefer in das Pflanzloch gesetzt werden, als sie im Topf gestanden haben. Denn die Stengel der Tomaten sind in der Lage noch später Wurzeln zu bilden und sorgen so für für mehr Standfestigkeit und Nährstoffaufnahme. Den Haupttrieb der Pflanze bindet ihr dann noch gut an Spiralstäben fest und gießt gründlich an.

Im Mai die ersten Blüten bei Monatserdbeeren auskneifen.
Mehrmals tragende Garten-Erdbeeren werden immer beliebter. Die auch als „Monatserdbeeren“ bezeichneten Sorten tragen im Juni die ersten Früchte. Danach legen sie eine kurze Ruhepause ein, bevor die Erdbeeren im Spätsommer noch einmal tragen.
Die erste Ernte ist häufig reichhaltiger als die späteren Fruchtfolgen. Erdbeeren von mehrmals tragenden Sorten sind meist kleiner, dafür aber aromatischer als einmal tragende Varianten. Möchte man größere Früchte ernten, dann empfiehlt es sich den ersten Fruchtbehang bereits im Mai so stark auszudünnen, dass pro Fruchttrieb nur fünf bis sechs Erdbeeren übrig sind.

Schutz vor Maden und Raupen solltet ihr im Mai aufbauen.
Möhrenfliegen, Kohlfliegen und Bohnenfliegen sind nervige, kleine Schädlinge. Sie können viel Schaden in euren Gemüsebeeten anrichten. Deshalb solltet ihr eure gefährdeten Beete am besten lückenlos mit Netzen oder Vliesen abdecken. So vermeidet ihr, dass Falter oder Fliegen ihre Eier an euren Jungpflanzen ablegen können.

Seitentriebe von neugepflanzten Obstbäumen herunterbinden.
Wenn ihr neue Obstbäume gepflanzt habt, dann solltet ihr die steil aufrecht wachsenden Seitentriebe im Mai herunterbinden. Alternativ könnt ihr mit kleinen, angehängten Gewichten die Triebe in eine horizontale Position bringen.
Durch diese Technik bremst man das Wachstum der Triebe, fördert die Bildung von Fruchtholz und entwickelt so neue Leittriebe für die Zukunft des noch jungen Baumes.

Himbeeren sollten im Mai gedüngt werden.
Die meisten Himbeersorten sind empfindlich gegenüber hohen konzentrierten Nährstoffgaben. Daher empfiehlt sich zur Düngung der Himbeerpflanzen organische Düngemittel, die ihre Nährstoffe nur langsam abgeben (Hornspäne, Pellets aus Pferde- oder Rinderdung), zu verwenden. Die Sorten die zu den Sommer-Himbeeren zählen, sollten die erste Gabe Ende April/Anfang Mai erhalten. Danach solltet ihr im Juni nachdüngen, denn dies steigert den Knospenansatz und die Ernte im Folgejahr. Dahingegen müsst ihr eure Herbst-Himbeeren nur einmal jährlich vor dem Austrieb düngen.

NEUES VON MEINEM BLOG

Im April habe ich tatsächlich nur einen Blogbeitrag geschafft. Ich hoffe, dass ich im Mai wieder mehr dazu komme zu schreiben. Irgendwie fehlt es mir ja schon. Die Rezension zum  Buch  „Keine Chance den Grübelviren – Wie man negative Gedanken austrickst“ von Hanne H. Brorson findet ihr hier: https://www.hoerske.de/blog/keine-chance-den-gruebelviren-neue-sicht-ueber-das-gruebeln/

Der April

Der Regen klimpert mit einem Finger
die grüne Ostermelodie.
Das Jahr wird älter und täglich jünger.
O Widerspruch voll Harmonie!

Der Mond in seiner goldnen Jacke
versteckt sich hinter dem Wolken-Store.
Der Ärmste hat links eine dicke Backe
und kommt sich ein bisschen lächerlich vor.
Auch diesmal ist es dem März geglückt:
er hat ihn in den April geschickt.

Und schon hoppeln die Hasen,
mit Pinseln und Tuben
und schnuppernden Nasen,
aus Höhlen und Gruben
durch Gärten und Straßen
und über den Rasen
in Ställe und Stuben.

Dort legen sie Eier, als ob's gar nichts wäre,
aus Nougat, Krokant und Marzipan.
Der Tapferste legt eine Bonbonniere,
er blickt dabei entschlossen ins Leere -
Bonbonnieren sind leichter gesagt als getan!

Dann geht es ans Malen. Das dauert Stunden.
Dann werden noch seidene Schleifen gebunden.
Und Verstecke gesucht. Und Verstecke gefunden:
Hinterm Ofen, unterm Sofa,
in der Wanduhr, auf dem Gang,
hinterm Schuppen, unterm Birnbaum,
in der Standuhr, auf dem Schrank.

Da kräht der Hahn den Morgen an!
Schwupp sind die Hasen verschwunden.
Ein Giebelfenster erglänzt im Gemäuer.
Am Gartentor lehnt und gähnt ein Mann.
Über die Hänge läuft grünes Feuer
die Büsche entlang und die Pappeln hinan.
Der Frühling, denkt er, kommt also auch heuer.
Er spürt nicht Wunder noch Abenteuer,
weil er sich nicht mehr wundern kann.

Liegt dort nicht ein kleiner Pinsel im Grase?
Auch das kommt dem Manne nicht seltsam vor.
Er merkt gar nicht, dass ihn der Osterhase
auf dem Heimweg verlor.


Der Mai

Im Galarock des heiteren Verschwenders,
ein Blumenzepter in der schmalen Hand,
fährt nun der Mai, der Mozart des Kalenders,
aus seiner Kutsche grüßend, über Land.

Es überblüht sich, er braucht nur zu winken.
Er winkt! Und rollt durch einen Farbenhain.
Blaumeisen flattern ihm voraus und Finken.
Und Pfauenaugen flügeln hinterdrein.

Die Apfelbäume hinterm Zaun erröten.
Die Birken machen einen grünen Knicks.
Die Drosseln spielen, auf ganz kleinen Flöten,
das Scherzo aus der Symphonie des Glücks.

Die Kutsche rollt durch atmende Pastelle.
Wir ziehn den Hut. Die Kutsche rollt vorbei.
Die Zeit versinkt in einer Fliederwelle.
O, gäb es doch ein Jahr aus lauter Mai!

Melancholie und Freude sind wohl Schwestern.
Und aus den Zweigen fällt verblühter Schnee.
Mit jedem Pulsschlag wird aus Heute Gestern.
Auch Glück kann weh tun. Auch der Mai tut weh.

Er nickt uns zu und ruft: "Ich komm ja wieder!"
Aus Himmelblau wird langsam Abendgold.
Er grüßt die Hügel, und er winkt dem Flieder.
Er lächelt. Lächelt. Und die Kutsche rollt.

von Erich Kästner



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